Teil eines Werkes 
2. Bd. (1870)
Entstehung
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Vierzehntes Kapitel.

Erich wird nächtlicher Weile aus dem Gefängniſſe geholt und vor ſeinen Richter geſtellt, beweiſt dabei aber keine Unterwürfigkeit, was ſeine Lage verſchlimmert.

Wir halten es hier für unſere Pflicht, ſo wie wichtig für den folgerichtigen Lauf unſerer Erzählung, um einige Stunden zurückzukehren und uns nach Erich umzuſchauen, wenn wir auch, der Wahrheit gemäß, dadurch genöthigt ſind, den Leſer aus der ſo glänzenden und behaglichen Umgebung des gräflichen Speiſeſaales in ein kaltes, ärmliches, halbdunkles Gemach mit vergitterten Fenſtern und einer ganz gewöhnlichen Holzpritſche zu führen, kurz, in ein Gemach, das unſeren gewöhnlichen

4 Begriffen von einem Gefängnißlocal aufs genaueſte entſpricht. Hier finden wir auch Erich wieder, und zwar in dem kahlen Gemache, mit grauen Wänden und Steinboden, auf und

1 ab gehend, wobei er hier und da einen Blick hinaufwarf an

das oben befindliche Fenſter, durch welches er ein kleines Stü⸗ kchen blauen Himmels ſehen konnte ſo wie die Aeſte eines

Baumes mit gelblichen Blättern, die ſich zuweilen, vom Winde ckländer, Der letzte Bombardier. II. 1