Teil eines Werkes 
1. Bd. (1870)
Entstehung
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An den Leſer.

In den Augen des erſten Lieutenants waren wir eine un⸗ verbeſſerliche Schwefelbande.

In den Augen des zweiten Lieutenants, eines dicken, alten, ſchlagflußfähigen Officiers, deſſen Züge vom Tiefroth ins Bläu⸗ liche übergingen, ſo oft er ſein Pferd beſtieg oder den Säbel zog, ja, überhaupt bei der geringſten Anſtrengung, waren wir eben ſo viele Nägel zu ſeinem Sarge.

In den drei Augen des dritten Lieutenants er trug nämlich beſtändig ein eingeklemmtes Glas, eines jungen Ba⸗ rons, der bei der Garde gedient hatte, exiſtirten wir gar nicht, was uns in ſo fern am meiſten verdroß, weil er ſich häufig die Miene gab, einen Bombardier vom gewöhnlichen Kanonier nicht unterſcheiden zu können.

Für den Ober⸗Feuerwerker, beſonders wenn wir im Labo⸗ ratorium zu arbeiten hatten, waren wir nichts weiter, als der einſchlagende Blitz oder als vorſätzliche Brandſtiftung.

Der Feuerwerker, welcher die Haubitze commandirte, bei der zuweilen acht Bombardiere die Bedienungsmannſchaft bil⸗ deten, ſprach ſich häufig dahin aus, daß es hart ſei für einen Unterofficier, wie er, welcher tadellos gedient habe, durch die niederträchtigſte Geſchützbemannung zur auffallendſten Blamage verurtheilt zu ſein.Aber das verſpreche ich euch, ſetzte er hinzu,das ſchwöre ich euch bei bei nun bei irgend etwas, das ich nicht ausſprechen mag, weil ihr doch keinen rich⸗ tigen Begriff davon habt, fällt wieder, wie gewöhnlich, eine Hauptſchweinerei vor, ſo ruhe ich nicht eher, bis der Hauptmann Standrecht verfügt.

Was nun den Unterofficier unſerer Corporalſchaft anbe⸗ langte, ſo war dies ein ſchon bejahrter Mann, der ſehr leiſe