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denn ich, ich bin Einer, der vor den Federfuchſern und vor den Krämern ſich nicht zu fürchten hat! Doch nein— bleibe mir vom Leibe, elender Baſtard, der Du Sohn und Vater gemordet und mich jetzt mit ſüßen Worten zu berücken gedenkſt! Bei der Hölle und ihren Teufeln ſchwöre ich's Euch Allen— mein Sohn— er ſoll—
Der heftige Schmerz ſeiner Wunde, durch die Anſtren⸗ gung des Sprechens und durch die Erregung ſeines Grim⸗ mes verurſacht, zwang ihn, wieder innezuhalten. Keuchend wogte ſeine Bruſt.
— Ach, mein Bruder, ich fürchte, es iſt nicht Alles bei Euch, wie es ſein muß, wenn Ihr getroſten Muthes Eurem Heimgange entgegenſehen wollt! ſprach der Geiſtliche zu Oſtris. Beſinnt Euch und geht in Euch, da es noch an der Zeit iſt; ach, es könnte bald zu ſpät dazu ſein; ſelbſt wenn Gott Eurer Tage noch viele werden läßt!
Oſiris machte eine heftig abwehrende Bewegung gegen ihn und deutete durch Zeichen an, daß er ſchweigen möge. Tief bekümmert wandte ſich darauf der würdige Propſt zu Ottokar. 4
— Und Du, mein Sohn, ſprach er zu dieſem, was habe ich von Dir zu halten? O, wenn Du nicht der ver⸗ worfenſte Böſewicht, der vollendetſte Heuchler biſt, dann biſt Du der Cdelſten Einer, ein wahrer Chriſt nach dem Sinne unſeres göttlichen Meiſters! Gott, Gott, gieb uns Allen ein Zeichen, woran wir erkennen, was Wahrheit und was Trug iſt. Allgerechter, laß nicht geſchehen, daß dieſer den Henkertod ſterbe, wenn er rein und unſchuldig iſt; oder ſende Deinen Blitzſtrahl hernieder, daß er den verſtockten Heuch⸗ ler zermalme und wir von bangen Zweifeln erlöſt ſind! Sohn, Sohn, fordere Gottes ewiges Strafgericht nicht fre⸗ velnd heraus, daß Du Dich bis zum letzten Augenblicke verſtellſt!
— Mein Vater, die Zeit iſt vorüber, wo Gott um eines
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