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Das verdrehte Haus. Die Deutſchen. 11
Natur“— es ſchaute jetzt mit der Thür in das Innere und kehrte dem Ohio verächtlich den Rücken zu.*
Die Ufer waren ſämmtlich, einige Hügel an der linken Seite des Stromes ausgenommen, auf denen aber kein Schilf wuchs, unter Waſſer, und erſt in Louiſtana, wo der Damm oder die ſogenannte levée beginnt, fand ich trockenes Land. Dort ließ ich mich auf's Gerathewohl an's Ufer ſetzen, um nicht ganz mit nach New-Orleans zu kommen, und war nun einmal wieder unter wildfremde Leute, und zwar in eine franzöſiſche Anſiedelung hineingeſchneit, wo eine Plantage dicht an der anderen lag. Doch durch Fragen wird man klug, ſo erfuhr ich auch hier von einem Creolen, daß etwas weiter den Fluß hinunter Deutſche wohnen ſollten, die ich auf jeden Fall erſt ſehen wollte, etwas Näheres über das Land zu hören.
Ich kam zu einem deutſchen Pflanzer, der mich noch wei⸗ ter hinunter zu einem deutſchen Gaſtwirth ſandte, und in dieſem fand ich einen äußerſt lieben und zuvorkommenden Mann, von dem ich herzlich aufgenommen wurde. Er bot mir auch ſein kleines Schiff an, um darin jeden Tag an das gegenüberliegende Ufer zu rudern, wo ich ſo viel Schilf holen konnte, als ich ſchneiden mochte.
Geſagt, gethan! am nächſten Morgen ſchon machte ich den Anfang und fuhr auf Entdeckung aus. Das war aber eine ſchöne Gegend; Alles unter Waſſer, Alles, ſelbſt das Rohr, das ſonſt noch immer im Sumpflande die höchſten Stel⸗ len einnimmt, ſtand im Waſſer, und wo hie und da trockene Landflecke waren, wimmelte es von allen nur möglichen Arten


