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dichten Laube geſeſſen hatte, daraus hervor und auf ihn zu hinkte, den Garten zu verlaſſen.
„Nun, Alter, hat's geſchmeckt?“ ſagte der Oberkellner mit einem huldvollen Lächeln ihm zunickend—„ſeid Ihr ſatt geworden?“
„Vollkommen, Gott lohn' es Ihnen!“ ſeufzte der Mann, und ſtrich ſich mit der Hand über das Geſicht—„aber eine Frage hätt ich noch, die Sie mir wohl beantworten können. Jener Herr von Hopfgarten—“
„Ja?“ frug der Kellner, die Augen feſt zuſammenpreſſend, und ſich wieder aus Leibeskräften die Hände reibend—„der eben fortfuhr?“
„Ja, derſelbe— war der Herr auch ſchon einmal in 4 Amerika?“
„Der?— nun ja, gewiß; auf der Hinreiſe hat er ja ſeine
jetzige Frau, die frühere Madame Henkel kennen lernen.“
„Hm— ja Henkel,“ wiederholte der Mann leiſe vor ſich hin.
„Dort hat er auch,“ fuhr der Kellner, ſeinem Ideenlauf 1 folgend, der ihn beſonders intereſſtren mochte, fort—„den früheren Wirth hier vom rothen Drachen, den Lobſich, gefun⸗ den, der in Milwaukie ebenfalls einen rothen Drachen errichtet hat. Bei Tiſch erzählte er uns die Geſchichte— hahahahaha—
es war zu komiſch. Na adieu Alter— glücklichen Marſch,“ und den Mann in der Thüre ſtehn laſſend, ging er vor allen Dingen in die Laube, wo jener geſeſſen, zu ſehn, ob er auch weder Meſſer noch Gabel mitgenommen und ſchoß dann, wie⸗
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