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ſchon gegenwärtig kaum mehr Zeit, meinen ländlichen Arbeiten ſo obzuliegen, wie ich es eigentlich wünſchte———— 4 —„Noch eine andere Nachricht aus unſerer Familie, die
auch Euch intereſſiren wird, habe ich Euch mitzutheilen. Meine
Schwägerin Anna, die älteſte Schweſter Mariens und ein ſehr liebes, braves Mädchen, hat ganz unerwarteter Weiſe einen Heirathsantrag aus Deutſchland und zwar aus Heilingen, von dem frühern Kürſchnermeiſter Kellmann bekommen. Kellmannn iſt, ſo weit ich ihn kenne, ein braver, rechtſchaffener Mann und Anna ſcheint ihm auch gut zu ſein. Er hat geſchrieben, wenn ſte ihm ein freundliches Ja ſchicke, wolle er ungeſäumt herüber⸗ kommen— ich denke, wir werden ihn wohl nächſtens hier ſehn————“
—„Der Roſenſenker von Mutters Strauch vor dem Fenſter, den mir Louiſe noch an jenem ſchmerzlichen Abend der Trennung gegeben, hat den Ehrenplatz in unſerm freundlichen Garten, und grünt und blüht, daß es eine Luſt und Freude iſt, — die einliegende Knospe hat er getragen. Oh, wie mich der Blüthenſtock an Euch erinnert; ich habe ihn ſo lieb, und doch treten mir jedes Mal Thränen in die Augen, wenn ich ihn anſehe. Meine Marie pflegt ihn ſelber; ſie wird Euch auch gefallen. Hat ſich das Geſchäft mit dem Kohlenlager erſt geordnet, und ſich daſſelbe ſo einträglich erwieſen, wie ich es jetzt wirklich glauben muß, dann komme ich mit ihr hinüber, Euch zu beſuchen. Lieber Gott, es iſt ja doch unſer Aller Wunſch, ſpäter einmal wieder nach Deutſchland zurückkehren und dort unſere Tage beſchließen zu können.————*


