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in dem weiten, lichtdurchflutheten Raum, und die Luft mit ſeinem Glanz und Jubel füllte, jeder Ton ein Loblied dem Herrn, jedes grüne Blatt, jeder duftende Kelch, jeder Thau⸗ tropfen am ſchwankenden Halm, ein Dankesopfer ſeiner All⸗ macht und Güte. Oh wie ſich auch die Menſchenbruſt da ſo froh und fröhlich hebt, und das Herz mit jauchzt und jubelt, und hinauf möchte, höher und höher hinauf, der ſteigenden Lerche nach, die mit zitterndem Flügelſchlag, ein lebendiges Bild der Luſt und Wonne, dort oben ſteht und betet. Wie es da ſtammelnd danken und preiſen möchte auch in ſeiner Weiſe, und nicht Worte, nicht Ausdruck findet für die Selig⸗ keit, die in ihm glüht und lebt, und ſeine Adern füllt, und deren Wiederglanz nur in der Thräne zittert, die heiß und doch ſo lindernd da in's Auge ſteigt.
Der Winter war vorbei— die Natur erwacht, und Gottes Odem wehte, ein Segen, über das weite, wundervolle Land, Luſt und Frieden in der Menſchen Herzen gießend— aber nicht in alle.— Den ſchmalen Pfad der, das Dorf Wal⸗ denhayn umgehend, nach dem dunklen, die Hügel deckenden Kieferwald hinaufführte, ſchritt eine ſchlanke, bleiche Frau, ein⸗ ſam und allein; ſie ſah krank und hülfsbedürftig aus, und die bloßen, wegwunden Füße ließen hie und da in den Spuren Blutflecken zurück, wo ein ſcharfer Stein ſie verletzt; der Straßenſtaub deckte dabei ihr Gewand, und die weiße, faſt durchſichtige Hand klammerte ſich feſt und wie krampfhaft an den rohen Eichenſtock, der ihr zur Stütze diente.
Neben ihr auf ſtieg wirbelnd die Lerche, und im Korn
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