Teil eines Werkes 
6. Bd. (1855)
Entstehung
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und das Ganze ſtörte ein naſſes, ſchmutziges, verdrießlich unzufriedenes Menſchenbild, mitten im Wald, im freien ſchö⸗ nen wundervollen Wald Zachäus Maulbeere, vom Regen durchnäßt, kalt, hungrig, verirrt, feſtgefahren mit ſeinem Kar⸗ ren in einem Gewirr von Reben und Wurzeln, und in einer Laune, Milch nur durch bloßes Anſehn zu ſäuern.

Ein Gottvermaladeites Land das, läſterte er, ſich er⸗ ſchöpft auf einen umgefallenen Baum ſetzend und ſein Taſchen⸗ tuch, das er in der Hand hielt, zuſammenrollend und aus⸗ ringend,daß mich der Teufel plagen mußte nach dieſem Gott⸗ vergeſſenen Staat zu gehn Bäume Bäume Nichts als Bäume in der Welt gerade in die Höh und gerade über den Weg. Schönes Vergnügen das, wo man ſich erſt ſein Schnupftuch ausringen muß, daß man ſich damit abtrock⸗ nen kann ſchwabben nannten ſie's auf dem Schiff. Und jetzt ſitz ich hier keine Ahnung wo bin keine Idee von einer Richtung ein Scheerenſchleifer im Wald Maul⸗ beere, Eſel, was haſt Du hier im Buſch zu ſuchen, heh? war Dir zu wohl draußen zwiſchen den Anſiedlungen im Oſten, zwiſchen dem Waizenbrod und Honig, eh? mußteſt geſchwind machen daß Du hierher kamſt, zwiſchen Maisbrod und Speck, oder gar die Nacht in den Wald hinein Schöne Nacht die ich da verlebt habe, beim heiligen Sebaſtian oben

in dem verdammten Baum eingeklemmt geſeſſen, daß ich die

Glieder nicht mehr rühren kann, und das Beeſt was da um

mich her in den Bäumen geſchrieen hat daß ich nicht ge⸗

freſſen bin iſt ein reiner Zufall. Romantiſch im Wald zu 7

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