Teil eines Werkes 
5. Bd. (1855)
Entstehung
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Der Barkeeper, der indeſſen vor allen Dingen die Zeit be⸗ nutzte, in der er allein war, und ſich aus einer, der eigentlich nur zur Verzierung auf dem Schenkſtand ſtehenden und ganz ertrafeine Liqueure enthaltenden Porcellain⸗Flaſchen ein tüchti⸗ ges Glas vollgeſchenkt hatte, trank dieſes in langſamen Zügen und mit augenſcheinlichem Behagen aus, wiſchte ſich dann den Mund ſauber mit der Zunge rein, und wollte ſich eben wieder, nach Barkeeper Art, die gefaltenen Hände vor ſich auf den Knieen, ſehr behaglich und ſelbſtzufrieden auf den Schenkſtand ſetzen, das Weitere ſeines Auftrags ruhig abzuwarten, als raſche Schritte auf der Treppe laut wurden, der ihm uber⸗ wieſene Fremde die Thüre ſchnell öffnete und zum Schenk⸗ tiſch trat.

Bitte geben Sie mir ein Glas Genevre, ſagte er, ein Paket Papiere dabei in ſeine Rocktaſche ſchiebendmir iſt nicht recht wohl ein wenig raſch, wenn ich bitten darf.

Hm, murmelte Schmidt, der ſchon ſprungfertig geſeſſen hatte, irgend eine Bewegung des Fremden nach der Thür hin zu vereiteln, leiſe vor ſich hin,dagegen iſt keine Ordre ein⸗ gegangen, und ſchickte ſich dabei langſam an, dem Wunſch des Mannes zu willfahren.

Machen Sie ein wenig raſcher, drängte Hopfgarten, ich bin in größter Eile.

So? ſagte Schmidt, ihn über die Achſel, während er mit dem linken Auge zwickte, betrachtendja, kann ich mir etwa denken, haben aber reichlich Zeit.

Zeit? ich? was wiſſen Sie davon, ob ich Zeit habe