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ſollte Jemand nach mir fragen, ſo— ſo ſagen Sie ihm nur — daß ich nicht zu Hauſe wäre.“
„Ja woll Herr Lobſich,“ ſagte der Barkeeper.
Henkel warf den Kopf ungeduldig hin und her.
„Aber weshalb gehn wir denn fort?“ frug er ihn leiſe.
„Ja, Sie haben auch recht,“ ſagte Lobſich, der das ganz falſch verſtand, gutmüthig, indem er ſeinen Hut wieder ab⸗ nahm,„wir können ja auch hier bleiben, und noch ein Glas trinken— ich denke ich nehme dießmal—“
„Was wollten Sie denn Ihrem Barkeeper wegen dem Fremden, der heute angekommen iſt, ſagen?“ frug Henkel un⸗ geduldig werdend.
„Alle Wetter, das hätt' ich ja beinah vergeſſen,“ rief der Wirth, ſeinen Hut wieder aufgreifend—„Sie Schmidt— verſtehn Sie mich, Schmidt?“
„Ja woll, Herr Lobſich—“
„Nun gut, wenn der Fremde herunterkommt, der heute Morgen angekommen iſt—“
„Der mit dem Reiſeſack?“
„Das Maul ſollen Sie halten, Schmidt— wenn der Fremde herunterkommt, der heute Morgen gekommen iſt—“
„Der mit dem—“
„Das Maul ſollen Sie halten, ſag' ich— verſteht ſich, der mit dem Reiſeſack, der das Zimmer allein beſtellt hat— wenn der herunterkommt und durchbrennen will, dann halten Sie ihn feſt.“
„Erſt ſoll er bezahlen?“ frug Schmidt.


