blick wieder herunterkommen—„ich muß Sie alſo dringend bitten, mein guter Herr Lobſich, Ihren Leuten ganz beſtimm⸗ ten Auftrag zu geben, dieſen Herrn, ſobald er vor der Zeit ſuchen ſollte zu entwiſchen, nicht aus dem Haus zu laſſen, bis der Conſtable hier geweſen iſt.“
„Aber erſt trinken wir einen, mein guter Herr Henkel— was nehmen Sie?“
„Jetzt nicht, mein lieber Lobſich— nachher ſo viel Sie wollen— rufen Sie jetzt nur ſo raſch als möglich Ihren Bar⸗ keeper herunter, daß wir keine Zeit verſäumen.“
„Der kommt zeitig genug,“ ſagte Lobſich, nichtsdeſtowe⸗ niger an einer kleinen Klingel ziehend, die dicht an der Thür angebracht war, und ſich dann ſelber wieder vor allen Dingen einſchenkend—„alſo was trinken Sie?“
„Nichts— nichts, ich danke Ihnen herzlich— ich habe keinen Durſt,“ ſagte Henkel, mit raſchen ungeduldigen Schrit⸗ im Zimmer auf und abgehend.
„Keinen Durſt?“ lachte Lobſtch—„iſt mir doch was Unbedeutendes— gerade wie meine Frau— die hat auch immer keinen Durſt— gebe Ihnen mein Ehrenwort, Herr Henkel, die Frau hat nie Durſt“
„Da kommt Ihr Barkeeper,“ rief aber Henkel, der einen ſcheuen Blick nach der ſich öffnenden Thür geworfen—„bitte inſtruiren Sie ihn— es iſt die höchſte Zeit.“
„Ah ja wohl, Herr Henkel mit dem größten Vergnügen. Sie Schmidt,“ wandte er ſich an dieſen, indem er ſeinen Hut vom Nagel nahm—„wenn ich fort bin und es— und es
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