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Sie die Freundlichkeit haben, auch für mich ein paar Zeilen meinem Bruder übergeben?“
„Recht gern“ ſagte Hopfgarten, der doch endlich über⸗ zeugt wurde, daß der wirkliche Henkel nie im Stande geweſen wäre dieſe Rolle ſo zu ſpielen, das ganz abgerechnet, daß er nicht den mindeſten Grund dazu hatte,„aber mit der Poſt
würde er ihn viel ſchneller erreichen, denn ich gehe nicht direkt
nach New⸗Orleans zurück.“
„Es wird ihn mehr freuen die Zeilen durch Jemand zu erhalten, der mich perſönlich geſprochen hat“ ſagte Soldegg.
„Das allerdings; wiſſen Sie ſeine Adreſſe?“
„Ich werde den Brief an ſeine Firma adreſſiren“ ſagte Soldegg—„iſt er nicht dort, mag ihn die weiter befördern. Haben Sie aber keine Zeit die aufzuſuchen“ ſetzte er nach eini⸗ gen Augenblicken hinzu—„ſo öffnen Sie nur den Brief— ich ſchreibe ihm keine Geheimniſſe— und ſchicken ihn dann durch die Briefpoſt an das unten angegebene Haus.“
„Ich ſehe ihn jedenfalls“ ſagte Hopfgarten, und werde ihn ſelber übergeben; wann ſchreiben Sie den Brief?“
„ Noch heute Abend— es kann ſein, daß ich morgen ſehr früh aufbreche.“
Der Barkeeper rief in dieſem Augenblick den Fremden zu dem indeß bereiteten Abendbrod, die übrigen Gäſte gingen großentheils zu Bett, mit ihnen Soldegg, der, als er an dem Deutſchen vorüberging, ihm eine freundliche gute Nacht zu⸗ rief.“
„Soll mich der Böſe holen“ murmelte Hopfgarten, als
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