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Poſtwagen mitten in der Straße liegen fanden, und Hopfgar⸗ ten dankte ſeinem Gott die Gaſtfreundſchaft des alten Juden in Anſpruch genommen zu haben; er hatte es nicht bereut.
Ob ſie gleich auf dem jetzt weit beſſer werdenden Wege ſehr ſcharf gefahren, erreichten ſie doch erſt ziemlich ſpät in der Nacht das, ſchon am Rand der Prairie, wenn auch noch öſtlich vom Wabaſch gelegene Vincennes, wo der junge Mann ſeinen Begleiter einlud bei ihm abzuſteigen, und ſo lange bei ihm zu bleiben als es ihm gefiele. Der Reiſende lehnte das aber freundlich dankend ab; er wollte die Gaſtfreund⸗ ſchaft der Leute nicht misbrauchen, wo er ein gutes, oder doch wenigſtens ein mittelmäßiges Wirthshaus haben konnte, noch dazu da er die Sitten und Gebräuche der Amerikaner hier ganz im Inneren des Landes jedenfalls in einem Hotel beſſer zu beobachten im Stande war, als in dem Privathaus eines Landsmanns.
Im Wabaſch Hotel, wohin ihn der junge Mann daher, als dem beſten der Stadt, jetzt fuhr, war noch Licht; wie aber der Wagen vor der Thür hielt, kamen nicht etwa geſchäftige Kellner geſprungen dem Fremden ſein Gepäck abzunehmen, und ihm die Bequemlichkeiten anzuweiſen deren er bedurfte oder die er verlangte, und für die er Willens war zu bezahlen. Niemand bekümmerte ſich um ihn, und er durfte ſeinen Reiſeſack 1 und ſeine Decke ſelber in die Hand nehmen und damit in das bar- oder Schenkzimmer kommen, wo ein ſchläfriger Burſche, mit einem halbgefüllten Glas Brandy hinter der Bar ſtand, und eben zu überlegen ſchien ob er das für ſich eingeſchenkte


