Teil eines Werkes 
5. Bd. (1855)
Entstehung
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dem geſtern Abend ihm ſo wüſt und öde vorgekommenen Hauſe ſchaffte und ordnete.

Ja wie iſt mir denn? ſagte er, ſich auf ſeinem Lager in die Höhe richtend und ſich die Augen reibend,ſind Sie denn nicht

Wahrhaftig Herr von Hopfgarten! rief das junge Mädchen in deutſcher Sprache überraſcht aus, als ſie ihm in's Geſicht ſah, und ihn erkannte,aber wie kommen Sie hier her

Ja aber ich weiß immer noch nicht?

Sie kennen mich nicht mehr? lächelte die Kleine,ich bin Rebecca Rechheimer, aus dem Zwiſchendeck der Haid⸗ ſchnucke, und der alte Mann iſt mein Onkel, dem wir unſere Ankunft meldeten, und der mich hat zu ſich kommen laſſen ihm die Wirthſchaft zu führen. Erſt geſtern Abend hat mich ſein Sohn von Vincennes, wohin ich von New⸗Orleans aus mit dem Dampfboot gefahren bin, hierher gebracht; aber ich hatte keine Ahnung daß der Fremde, der noch ſo ſpät in der Nacht gekommen, ein ſo guter Bekannter wäre.

Der alte Mann, mit dem ſeine Nichte nur Deutſch ſprach, und der es auch verſtand und ihr gebrochen darauf antwortete er lebte ſeit zwanzig Jahren zwiſchen Amerikanern kam jetzt auch herbei und begrüßte ſeinen Gaſt freundlich. Hopf⸗ garten hatte kaum das Herz ihm in's Auge zu ſehn er mußte ſich dann mit zum Frühſtück niederſetzen, an dem der Sohn des Alten, ein junger hübſcher Burſche von vielleicht

vierundzwanzig Jahren, ebenfalls Theil nahm, und erfuhr 2*