Teil eines Werkes 
4. Bd. (1855)
Entstehung
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An ein wieder einſetzen war jetzt nicht mehr zu denken; eine Stange wurde nur abgehauen, vorn befeſtigt und quer unter die rechte Axe gelegt, den Wagen aufrecht zu halten, und dann nach einigen Verſuchen ſelbſt das Gepäck zum großen Theil für zu ſchwer befunden, auf dieſe Weiſe transportirt zu werden. Der Kutſcher machte nun allerdings den Vorſchlag, ſämmtliche Koffer und Säcke hier irgendwo unter einem Baum aufzuſtapeln, und Einen von ihnen als Wache dabei zurück⸗ zulaſſen. Hierzu aber wollte ſich nicht allein Niemand ver⸗ ſtehn, ſondern auch Niemand ſein Gepäck zurücklaſſen, und der Kutſcher wurde ſoweit überſtimmt, dem Paſſagiergut im Wa⸗ gen ſo lange Raum zu göͤnnen, bis es effectiv nicht weiter ge⸗ bracht werden konnte; dann wollte es Jeder tragen.

Das Gepäck war aber wirklich in dem ſchlammigen Weg wenn auch nicht zu ſchwer für das gebrochene Rad und die untergeſchobene Stange, doch jedenfalls für die Pferde, die den Wagen mit dem ſcharfeinſchneidenden Hemmſchuh endlich kaum noch fortſchleppen konnten. Die Amerikaner hatten zwar Stangen abgehauen, die als Hebebäume dienen mußten, den Wagen, wo er ſtecken blieb wieder herauszuheben, und nicht ganz auf der Straße ſitzen zu bleiben, aber es ging das endlich auch nicht mehr, und das Gepäck mußte heraus und geſchul⸗ tert werden. Die Pferde konnten es nicht weiter bringen. Hopfgarten wie die Quäker, die eben nur leichte Reiſeſäcke hatten, bekamen dazu noch eine der Stangen zu tragen, wäh⸗ rend die Amerikaner mit Art und Hacke Amerikaniſche Po⸗ ſten ſind ſchon darauf eingerichtet nebenher gingen, und dem