Teil eines Werkes 
4. Bd. (1855)
Entstehung
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trotzdem daß ſte ietzt wenigſtens vor dem Regen geſchützt ſaßen, ein ſehr mislicher, denn naß bis auf die Haut, die Hände und Füße voll Schlamm, durften ſie gar nicht daran denken ſich irgend einer behaglichen Ruhe hinzugeben. Des Kutſchers ominöſe Worteſie ſollten einſteigen bis zum nächſten Loch klangen ihnen auch dabei noch immer in den Ohren, und in der That bewieß das Schleudern des Wagens, in dem ſie herüber und hinübergeworfen wurden, daß ſte die ſchlechte⸗ ſten Plätze keineswegs überſtanden hatten.

Eine halbe Stunde ſpäter hielten ſie allerdings bei Wittwe Jones, und konnten ihre halberſtarrten Glieder den Quäker ausgenommen, der keine Spirituoſen trank an einem nichts⸗ würdigen Glas Cognac, halb Waſſer und halb Schwefelſäure erwärmen, aber gehalten wurde hier nicht länger, und der eine Paſſagier der hier ausſtieg rief ihnen noch lachend nach,wenn ſie gleich unten am Hügel wieder umwürfen, ſollten ſie nur rufen, und er wollte dann mit der Laterne hinunter kommen und ſie zuſammenſuchen.

Trotz der unangenehmen Fahrt übrigens, und trotz dem Regen, der immer ſchärfer anfing niederzupeitſchen, während die Nacht dunkler und ſtürmiſcher wurde, ſchien der Humor

in dem engen mit Menſchen vollgepfropften Kaſten doch end⸗*

lich die Oberhand zu gewinnen; die Paſſagiere beſchrieben untereinander die Situationen, in denen ſie ſich befunden als der Wagen umſchlug, lachten über die einzelnen verzweifelten Ausrufe, und ſelbſt über die unverſchämte Grobheit des Kut⸗ ſchers, und wurden dabei bekannter zuſammen, als ſie es wahr⸗