Teil eines Werkes 
4. Bd. (1855)
Entstehung
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Pferd, ja wenn es möglich war in einem Canoe ſeine Reiſe, unbehindert durch Gepäck, fortzuſetzen.

Einmal einen Entſchluß gefaßt, und der kleine energiſche Mann ließ mit der Ausführung auch nicht lange auf ſich war— ten; Dampfboote, den Strom hinunter, gingen jetzt an jedem Tage fünf oder ſechs ab, und eins derſelben benutzend, landete ihn dieſes bald wieder am Fuß des Grahamstown Werftes, das noch eben ſo ſtill und öde in der Sonne lag, als an dem Tag wo ſie es zuerſt betreten.

Ezra Ludkins war aber nicht zu Hauſe, ſondern wie man ihm eben ſagte, nach St. Louis in Geſchäften gegangen, er hielt ſich auch deshalb gar nicht in der Stadt auf, ſondern miethete nur ein Pferd, das ihn ſelber trug, wie einen Mann, der ihm ſein Gepäck nach„Lobenſteins“— oder wie ſie den Platz hier ſchon nannten, der„deutſchen Farm“ hinausſchaf⸗ fen ſollte, und galopirte bald darauf die ihm wohlbekannte Straße entlang, ſein Ziel noch vor Sonnenuntergang zu er⸗ reichen.—

Er fand Lobenſtein's auf ihrem neuen Beſitzthum, und wurde von ihnen mit einer Herzlichkeit begrüßt, als ob er ſel⸗ ber mit zur Familie gehörte. Sie hatten ſich hier ſchon ſo gut eingerichtet, wie das eben in der kurzen Zeit möglich ge— weſen; aber das Innere des Hauſes, mit ſeinen kahlen, roh⸗

behauenen Balken, der unbedeckte Erdboden, nur theilweiſe mit

Stücken, alten Teppichs belegt, die zum Umpacken gedient hat⸗ ten, die noch zur Hälfte ungeöffneten Kiſten, die in dem an⸗ deren Gebäude nicht hatten ſämmtlich untergebracht werden

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