dabei gefüttert werden, und wenn's damit nachher nicht geht, wenn das Geld alle iſt, und die Koſthäuſer nicht weiter bor⸗ gen wollen, dann heißt's„wir müſſen arbeiten“ und dann kommen ſie in Handſchuhen heraus und fragen nach„Beſchäf⸗ tigung“ wie ſie's nennen. Von denen ſchick' ich aber keinen fort,“ ſchmunzelte er dabei,„die ſtelle ich nur an einen richti⸗ gen Baumſtumpf zum Ausroden, und nach drei Stunden ha⸗ ben ſie ſolche Blaſen in den Händen, daß ſie keine Radehacke mehr heben können. Nachher eſſen ſie bei mir zu Mittag, ziehen ihre Handſchuh wieder an, gehen nach Cincinnati zu⸗ rück und ſchreiben Bücher über Amerika.“
„Apropos, was ich Sie fragen wollte“ rief da Hopf⸗ garten,„Sie haben doch freie Jagd hier überall— ſchießen Sie viel?“
Schießen?— ich möchte wiſſen was“ ſagte der Bauer —„es giebt ja hier Nichts wie ſo eine kleine Art Rebhühner, ein Bischen größer wie bei uns die Wachteln, und Kanin⸗ chen und Eichkätzchen. Die Eichkätzchen thun im Felde viel Schaden und hinter die machen wir manchmal Feuer, und die Rebhühner fangen wir im Winter in Schneehauben, wie wir's in Deutſchland manchmal heimlich gemacht haben; ſonſt ſollte Einer ſchöne Zeit verſäumen, wenn er mit der Flinte draußen herumliefe und meinen Jungen mache ich das ſchon gar nicht weiß. Ein Bauer der auf die Jagd geht iſt immer ſchon ein halber Lump.“
Hopfgarten mußte noch die neuaufgeführten und in der That trefflich gebauten Scheunen und Ställe bewundern,


