Teil eines Werkes 
4. Bd. (1855)
Entstehung
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kräftigen Thieren gezogen, verhältnißmäßig raſch den ſteilen Weg, der auf das obere Ufer führte, hinan. Die Indianer ſtießen dabei einen gellenden Schrei aus, die Kinder jubelten, die Hunde bellten und der Wagen raſſelte, während der Mann ſelber im Fahren aufſprang und ſich neben die Dame in die Maishülſen ſetzte, den etwas holperigen ausgefahrenen Weg raſch entlang.

Das kleine Neſt von Wirthshäuſern ließen ſie dabei gleich zurück, Lichtungen am Weg zeigten aber noch junge Far⸗ men; ſie fuhren eine Strecke lang zwiſchen Fenzen hin, die erſt kürzlich urbar gemachtes Land umſchloſſen— auch dieſe hörten endlich auf; hie und da lagen noch dicht am Weg ge⸗ fällte und zu Fenzſtangen zerſpaltete Stämme, dort waren junge Bäume zu Feuerholz abgeſchlagen, und jetzt zog ſich die, wohl breit ausgehauene, aber ſonſt ſehr verwilderte und nur allein durch die Art hergeſtellte Straße, durch den finſteren dichten Urwald hin, der ſie in all ſeiner großartigen Majeſtät umfing.

So beengt und unbehaglich ſich übrigens Fräulein von Seebald noch bei dem erſten Beſteigen des Wagens, und ſo lange ſte die vielen fremden Menſchen um ſich her wußte, ge⸗ fühlt hatte, ſo wohl, ſo frei wurde ihr es jetzt. Das Herz ging ihr auf, und wie die letzten Fenzen hinter ihr verſchwun⸗ den waren, wie jene mächtigen rieſigen Bäume, die gerade zu ihrer gewaltigſten Höhe in dieſen Niederungen aufſteigen, ihre Stämme wie gigantiſche Säulen um ſie her emporreckten, und die prachtvollen Wipfel ſchüttelten und mit ihnen rauſchten