Teil eines Werkes 
4. Bd. (1855)
Entstehung
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und wieder empfohlener Vorſicht, da ſie zerbrechliche Sachen enthielten, Fräulein von Seebald hatte ihre Reiſetoilette wie ihr Frühſtück beendet, ihre nicht übermäßige Rechnung bezahlt, ein Glas Brandy und Zucker, das ihr ihr freundlicher Wirth auf das hartnäckigſte gegen die rauhe Morgenluft aufzudringen ſuchte, wieder und wieder verweigert, der Wagen kam, die Sachen wurden aufgeladen, und Charley Fiſcher ließ es ſich nicht nehmen Fräulein von Seebald ſeinen Arm zu reichen und ſie zur Fähre hinunter zu begleiten.

Allerdings hätten die beiden Figuren nach unſeren deut⸗ ſchen Begriffen vielleicht ein wenig wunderlich zuſammen aus⸗ geſehen, und Fräulein von Seebald ſelber fühlte ſich auch ſo unbehaglich als möglich in der Begleitung, die ſie nicht gut verweigern konnte. Die Dame nämlich war ganz modern, ja ſogar modiſch angezogen, mit einem hellen Kleid von roher Seide, und feinem Strohhut, und einer dunkelrothen ſeidenen Schärpe um, während Charley dagegen in einem etwas ſehr kurzen und auch nicht übermäßig reinen leinenen Röckchen prangte, unter dem ein paar ebenfalls etwas kurze geſtreifte wollene Hoſen hervorſahen. Er trug dabei Schuh und gelb⸗ wollene Strümpfe oder vielmehr Socken, die nicht oben blie ben wie er erklärte, er mochte dagegen thun was er wollte, und der alte Strohhut deckte noch immer ſeinen Scheitel, wie auf dem Schiff; nur ein reines gelb und roth geſtreiftes Hemd hatte er heute Morgen angezogen, und ein ſaftblaues ſeide⸗ nes Tuch darum geknüpft. In Amerika fällt etwas derartiges aber nicht auf; man ſieht ſogar, ſelbſt in den größten Städten,