Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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erſtaunt zu ihm aufſehenden Schultze,nein das iſt nichts⸗ würdig.

Was iſt denn, was giebts? frugen die Andern dazwi⸗ ſchen, neugierig durch die Ausrufungen gemacht.

Nein abominabel! rief aber Steinert noch einmal, ha das Schrecklichſte der Schrecken, das iſt der Menſch in ſeinem Wahn.

Na, wer iſt nun wieder todt, Herr Steinert? frug Mehlmeier aus ſeiner Ecke vor, in der er ſich ganz gemüthlich mit einem Glas Eierpunſch niedergelaſſen hattewar er lange krank?

Nein hören Sie nur, rief aber Steinert in gerechter Entrüſtung dem Mann, dem er vorher die Zeitung weggenom⸗ men hatte, jetzt auch das Licht vor der Naſe wegziehend und vor ſich hin rückend,man ſollte wirklich kaum glauben, daß etwas derartiges möglich wäre.

Aber zum Teufel ſo ſchießen Sie doch einmal los! rief Herr Schultze, der endlich ungeduldig wurde, und über ſeine Brille, die er beim Leſen aufſetzen mußte, mit ſeitwärts gehaltenem Kopfe nach dem Beſitzer der Weſerzeitung hinüber ſah,was iſt denn vorgefallen.

Man ſollte doch wirklich nicht denken daß die menſch⸗ liche Natur einer derartigen Scheußlichkeit fähig wäre, ſagte aber Steinert, alſo aufgefordert, die Zeitung jetzt etwas näher zu dem occupirten Licht herüberziehend,da ſteht von Hanno⸗ ver aus, über dem Steckbrief von zwei Menſchen es iſt nur gut daß ſämmtliche Steckbriefe gerade ſo eingerichtet ſind,