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denen ich da drüben in der Weſerzeitung eine ganze Menge geſehen habe.
„Apropos Steckbriefe,“ rief Mehlmeier mit ſeiner feinen. Stimme,„haben Sie wohl ſchon nachgeſehn, ob ſie dem armen Jungen keinen hinterher ſchicken, der mit der Haidſchnucke ſo glücklich fortgekommen iſt?— wie hieß er doch gleich, Berger glaub ich?“.
„Ja wohl Carl Berger,“ rief Steinert,„da wollen wir doch gleich einmal ſehen,“ bitte— erlauben Sie einen Augen⸗ blick ſagte er dabei, ſeinem Nachbar, einem kleinen dürren Männchen mit einer Brille, der ungeheuere Aehnlichkeit mit einem kleinen deutſchen Beamten hatte, ſich aber ſchon längere Zeit in New⸗Orleans aufhielt, die Zeitung, in der dieſer ge— rade las, ohne weiteres aus der Hand nehmend.
„Bitte tauſend Mal um Entſchuldigung,“ ſagte der kleine Mann ſehr artig,„ich glaubte ſie würde nicht gebraucht.“
„Bitte— bitte“— murmelte Steinert zerſtreut, mit’en
Augen dabei die klein gedruckten Spalten der gerichtlichen An⸗ 3 kündigungen überfliegend—„Ueber den Nachlaß des am 12. Februar verſtorbenen Fuhrmanns“— das iſt Nichts—„auf den herrſchaftlichen Gütern zu Hellbhauſen ſollen am 5. nächſten Monats“— auch Nichts— hier kommen die Steckbriefe—„der Korbmacher Carl Chriſtoph Hinterleben von Ehlſtein“— der war's nicht, aber halt wahrhaftig— rief er plötzlich, mit der linken Hand dabei auf den Tiſch ſchlagend—„hier haben wir ihn“—
„Der unten ſignaliſirte Lohgerber, Carl Eduard Berger, zwanzig Jahr alt, hat ſich ſeiner Militairpflicht heimlicher


