— 27 gen Schiffen ſeine Schwierigkeit, da der Dampfer mit dieſen nicht ſe⸗ ſo dicht an Land fahren konnte, und die Capitaine nicht gern nit vor Anker gehen wollten. Der Eigenthümer des Holzes war alt, aber ſchon darauf eingerichtet, und hatte eine Anzahl Klafter g in einem niederen und ſehr breiten Boote mit flachem Boden ¹ aaufgeſtapelt, mit dem er, auf den Anruf des Capitains eine as Strecke in den Fluß hinaus fuhr und ſich queer vor dem Bug die des Dampfers legte. Von hier aus wurden die Scheite, wäh⸗ ub rend die Maſchine wieder an zu arbeiten fing, und alle vier be⸗— Fahrzeuge doch wenigſtens gegen die Strömung ſtemmte, raſch ld⸗ an Bord geworfen, die Taue der Haidſchnucke aber dann ge⸗ m⸗ 1 lößt, damit das entladene Holzboot zwiſchen ihnen durch mit is der Strömung zurücktreiben konnte, und der Schleppdampfer, n⸗ ſetzte ſeinen Weg jetzt wieder, in der Nacht ziemlich die Mitte ſen des Stromes haltend den zahlreichen im Flußbett angeſchwemm⸗ ere ten Stämmen auszuweichen, langſam fort. ge⸗ Es war ein wundervoller Abend, der Mond hob ſich, als ne ſie kaum eine Stunde gefahren waren, über die Bäume, und en goß ſein ſilbernes Licht auf den breiten Strom, und die Paſſa⸗ ge giere der verſchiedenen Schiffe hatten ſich vorn auf Deck ge⸗ nd lagert, und ſangen wechſelsweiſe in volltönenden oft harmoni⸗ he ſchen Chören ihre heimiſchen Lieder, die meiſt ernſten, ſchwer⸗ müthigen Inhalts gar wunderbar ergreifend über den ſtillen en Strom klangen.
Frau von Kaulitz hatte unter der Zeit verſucht ihre ge⸗ wöhnliche Whiſtparthie zu Stande zu bringen, heute jedoch nicht einmal Herrn von Benkendroff bewegen können daran Theil


