tretend,„der hatte aber ein Maulwerk am Kopf; das ging ja wie geſchmiert. Ich glaube der könnte Einen in einem halben Tage todt reden.“
„Die Aufſchlüſſe die Sie ihm ertheilten, waren in der That werthvoll“ lachte aber auch von Hopfgarten, zu den Beiden tretend—„es wunderte mich nur daß Sie ihm Ihre Karte gaben.“
„Um ihn los zu werden“ ſagte Henkel—„übrigens“ ſetzte er mit einem leichten Lächeln hinzu,„war es nicht meine Karte, ſondern eine fremde die ich zufälliger Weiſe bei mir hatte— er wird mich in New⸗Orleans nicht geniren.“
„Hahahaha, das iſt prächtig“ lachte von Hopfgarten, „das iſt eine famoſe Ausflucht; der wird ſchön ſchimpfen.“
„Da kommt unſer Lootſe!“ rief in dieſem Augenblick der Capitain, der das Glas genommen und ein paar Secunden damit nach dem Land hinübergeſchaut hatte, das ſich noch im⸗ mer vor ihnen hinzog und keinen Hügel, kein Landhaus ver⸗ rathen wollte. Flach und öde zog ſich der ſchmale Streifen am Horizont hin, und nur nach der Richtung, nach welcher der Capitain deutete, ließ ſich eine kleine Wolke leichten Qualms erkennen, die zuerſt wie über dem flachen Lande lag, und dann, als der Blick der Paſſagiere feſter darauf haftete, ſich zu be⸗ wegen, und näher zu kommen ſchien.
Herr von Hopfgarten war indeſſen raſch in die Cajüte hinab geſtiegen, den Damen zu melden daß das Lootſenſchiff, wozu in den Miſſiſſippimündungen meiſt Schleppdampfer ge⸗ braucht werden, in Sicht käme, und die Zwiſchendeckspaſſagiere,


