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gend nieder, und die vorn über das Schiff poſtirten Männer drängten lautlos oder mit leiſen, ſcheuen Fragen zurück, der dunklen Luke zu, aus der der wilde Weheruf noch immer ſchallte.
„Was iſt geſchehn— wer iſt todt? wer klagt da unten?“ drängten und flüſterten die Leute durcheinander.
„Leupolds Frau iſt eben geſtorben“ klang aber die Ant⸗ wort zurück, und die Gruppen, von denen nur einige neugie⸗ rig in das Zwiſchendeck hinabſtiegen, während die Uebrigen ſich mitleidig flüſternd an Deck über den traurigen Fall unter⸗ hielten, ſammelten ſich um die Luke und warfen nur manch⸗ mal ſcheu den Blick nach unten, wo Leupold neben der Leiche ſaß, ihre kalte Hand zwiſchen ſeinen Händen hielt, und ſich ſelber laut anklagte der Mörder der Dahingeſchiedenen zu ſein, die er gegen ihren Willen aus dem Vaterland, und in Ver⸗ hältniſſe geriſſen habe, denen das zarte Leben unterliegen mußte. Vergebens ſuchte ihn die Mutter, ſuchten ihn ſeine Freunde zu tröſten daß Gott es ſo gewollt, und er ja nur ausgewan— dert ſei, weil er gehofft habe für die Seinigen in dem neuen Vaterland beſſer ſorgen zu können.„Nein, nein!“ ſchrie er immer wieder—„es iſt nicht wahr— es iſt nicht wahr— reiner Uebermuth nur war es von mir— reiner toller Ueber⸗ muth daß ich, von habgierigen Menſchen verlockt, mein ſicheres Brod verließ und dem Verſucher folgte.— Ich habe ſie ge— mordet, mit kaltem Blut gemordet und Gott wird mich dafür ſtrafen, Gott wird mich dafür ſtrafen.“
„Was der Burſche da unten für ein Gewinſel macht daß ihm die Frau abgefahren iſt“ brummte der älteſte von den


