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„Ich habe es ſchon“ ſagte die Frau lächelnd, ohne ſeine plötzliche Aufregung zu bemerken—„hier iſt ein Stück und hier— heiliger Gott— da iſt ja—“
Sie vermochte nicht mehr zu ſagen, denn Henkel hatte in demſelben Moment das Käſtchen ergriffen; aber ſeine Hand zögerte es fortzunehmen, und ſein Auge begegnete in demſel⸗ ben Moment faſt bewußtlos dem ſtieren, feſt und entſetzt auf ihm haftenden Blick ſeines Weibes.
Henkel war todtenbleich geworden, aber er nahm jetzt das Käſtchen faſt mechaniſch aus Clara's Hand, verſchloß es und ſteckte den Schlüſſel wieder in die Taſche, während er ſich ab⸗ wandte, die niedergefallenen Papiere aufzuleſen.
„Haſt Du das Geld, Clara?“ rief Marie lachend, die in dem Augenblick gerade nach dem Rande des Quarterdecks geſprungen war, die Urſache eines neuen Lärmes zu erkunden, der von der Zwiſchendecksluke herauftönte—„ich glaube dort unten ſchlagen ſie ſich.“
„Hier iſt es“ ſagte Clara, ſich gewaltſam ſammelnd und ihr das Geldſtück, das ſie noch in der Hand hielt, reichend— „gieb es dem Mann.“
„Gott vergelt's tauſendfach“ ſagte der Handwerksburſch, der indeſſen bei den anderen Paſſagieren, mangelnden kleinen Geldes wegen, ebenfalls mit ſehr geringem Erfolg geſam⸗ melt hatte, und jetzt ebenfalls ungeduldig nach dem Zwiſchen⸗ deck hinabſchaute—„da unten ſchmeißen ſie ſich aber, glaub' ich, und da möcht' ich dabei ſein“— und ſeinen Torniſter mit einem plötzlichen Ruck höher auf die Schultern bringend, und


