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zu ertragen—„wie Viele gäben Gott weiß was darum dies nur zu ſehn, und da wir endlich, wonach wir die langen Jahre und immer umſonſt geſtrebt, erreicht, bedauerſt Du mich?“
„Wie wirſt Du es nur ertragen auf dem Schiff?“ ſeufzte der junge Mann.
„Wie ertragen es ſo viele Tauſend?“ entgegnete ihm aber die kleine wackere Frau,„und bin ich nicht jung und geſund? — was Andere können kann auch ich.“
„Aber Du warſt von je ein anderes Leben gewohnt.“
„Und Du nicht?— Ach Paul, quäle Dich doch um Gottes Willen nicht jetzt unnützer Weiſe mit ſolchen Gedanken, und ſieh lieber daß Du ein Plätzchen irgendwo für uns findeſt, die paar Stunden hinzubringen. Ich glaube wir blieben am Beſten an Deck.“
„Ich traue dem Wetter nicht“ ſagte Eltrich kopfſchüttelnd —„dort im Weſten liegt es dunkel und ſchwer, und kommt mit Macht herauf. Jetzt iſt auch für uns noch Hoffnung einen Platz unter Deck zu bekommen, denn Viele ſcheuen ſich hinunter zu gehn, ehe ſie müſſen; nachher drängt denn Alles hinein und die Leute hier ſehen mir gerade nicht aus, als ob ſie viel Rückſicht auf einander nehmen würden.“
„So ſuch' uns ein Plätzchen“ ſagte die junge Frau,„und wir richten uns dann häuslich ein, ich und Luz, und wenn wir einmal wieder auf feſtem Grund und Boden ſind, in Ame— rika drüben, dann werden wir noch oft über die Zeit lachen die wir hier verlebt, und was wir da Alles geſehn und gehört.“


