Teil eines Werkes 
2. Bd. (1855)
Entstehung
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42 chen unterſtützt, das Geld in kaum einer halben Stunde richtig zuſammen; der junge Burſch, jetzt überglücklich ſeine Reiſe geſichert zu ſehn, flog mehr als er ging, in die Stadt zurück, ſeinen Schein zu bekommen.

Der einzige der ſich bei der ganzen Sammlung nicht be— theiligt, denn alle übrigen hatten wenigſtens eine Kleinigkeit gegeben, war der wunderliche alte Burſche, den wir im An⸗ fang auf den Kiſten ſitzend fanden, und der auch nur erſt in der That ſeinen Platz geräumt hatte, als die weit ungeduldi— geren Reiſegefährten das Gepäck anfingen unter ihm ſelber wegzuziehen. Er aber war auch wieder der Erſte, der ſich eine gute Stelle an Bord ausſuchte, dort eine der überall herum⸗ liegenden Matratzen, die faſt Jeder bei ſich führte, aufrollte, und ſich, keine Rückſicht auf etwa ſpäter Nachkommende neh mend, behaglich unter Deck darauf ausſtreckte.

Das Segel wurde jetzt, von den beiden Seeleuten, die noch eine Art Schiffsjungen bei ſich hatten, gehißt, und die mit ſchwarzer Farbe darauf gemalte Nummer 67 ſichtbar. Das galt den Paſſagieren aber auch als Zeichen der Abfahrt, und Alles drängte an Bord, einen bequemen Platz für die Hinaus⸗ fahrt zu bekommen.

Unter den Paſſagieren, die mit dem Weſerkahn befördert werden wollten, befand ſich auch ein alter Bekannter von uns; ein junger ſehr anſtändig und reinlich gekleideter Mann in ſchwarzem Tuchrock und eben ſolchen Hoſen, mit blankgewich— ſten Stiefeln und Glacéhandſchuhen, ein reizendes Frauchen, ganz einfach aber höchſt geſchmackvoll gekleidet, am Arm und