Teil eines Werkes 
2. Bd. (1855)
Entstehung
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Wald wollte ihn tröſten, daß er denn wohl noch ein an— deres fände, der junge Menſch ſchien aber ſo in Angſt, und überhaupt noch etwas anderes auch auf dem Herzen zu haben, worüber er nicht recht mit der Sprache herauswollte, ſah aber dabei ſo treuherzig und faſt noch kindlich aus, daß der Mann den Kopf herüber und hinüber ſchüttelnd, endlich ſagte:

„Nu Gottes Wundet, ſind wir doch Menſchen hier genug die paar Thaler zuſammenzubringen— wart einmal a Bisle, ich werd' an zu ſammeln fangen.“

„Aber das Schiff fährt fort—“

„Wird nich ſo ſchnell fahren“ ſagte der Mann gutmüthig, und zu dem polniſchen Juden gehend hielt er dem ſeine Mütze hin und ſagte:

„Kamerad, ich brauch ein paar Thaler Geld für einen armen Teufel, den wir nich dürfen zurücklaſſen in Deutſch⸗ land.“

„Armer Teufel?“ ſagte der Israelit—„wie haißt? bin ich doch ſelbſt en armer Teufel wo iſt er her?“

„Kann Dir einerlei ſein wenn er arm iſt“ meinte Wald.

„Der Mann hat Recht“ ſagte aber jetzt der Alte, und griff in ſeine Taſche.

„Wie viel braucht's?“

„Je mehr deſto beſſer“ ſagte Wald—„funfzehn Thaler Geld müſſen werden.“

„Hier is a Thaler“ ſagte der Alte und warf das Geld in die Müutze.

Der nächſte zu dieſem war Steinert, an den ſich Wald

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—ᷣůñ—

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