Teil eines Werkes 
2. Bd. (1855)
Entstehung
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Stimme ſchon die Aufmerkſamkeit ſämmtlicher übrigen Gäſte 8 auf ſie gezogen hatte, fing an ihr drückend zu werden.

Er iſt eben fortgegangen ſich über die genaue Abfahrt des Schiffes Gewißheit zu holen, ergänzte Eduard.

Ah ja, unſer Schiff rief Herr Steinert, ſich plötzlich wieder der Sache erinnernd, wegen der er Herrn Mehlmeier eigentlich herbeigerufen.Sie haben ja ſelber heute mit den Rhedern geſprochen, nicht wahr lieber Mehlmeier?

Ja wohl ſagte der dicke Mann mit ſeiner feinſten Stimmlage, während er dabei ſtark mit dem Kopf ſchüttelte.

Dann iſt alſo keine Gefahr daß wir das Schiff ver ſäumen, wenn wir bis morgen früh hier bleiben? frug die Frau Profeſſorin. Herr Mehlmeier nickte ihr aber ſehr be⸗

3 denklich zu und ſie frug raſchSie glauben doch? 1Bitte um Verzeihung Gott bewahre ſagte der dicke Mann erſchreckt Das Geſpräch wurde aber hier durch den , Profeſſor ſelber unterbrochen, der in dieſem Augenblick den Saal betrat und noch unter der Thür zwei Zimmer für ſich e und die Seinen mit den nöthigen Betten, beſtellte. Der Ober⸗ n 1 kellner war ihm darin aber ſchon zuvorgekommen, und trotz⸗ 1 dem daß Herr Steinert jetzt mehre Anläufe nahm ein Geſpräch mit Profeſſor Lobenſtein anzuknüpfen, und ſich ihm als alten 4 Bekannten vorzuſtellen, hatte dieſer doch zu wenig Zeit ſich, außer einigen höflich gewechſelten Worten, mit ihm näher 4 einzulaſſen. Die Frauen waren müde und erſchöpft, und das Gepäck mußte nach oben geſchafft werden, wo der Profeſſor ſelber ſeinen Thee trinken wollte; ſo jede weitere Unterhaltung