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nicht allein zu verſcheuchen, ſondern auch eines vor dem an⸗ deren zu verbergen,„zum erſten Male in der eigenen Hei⸗ math fremd zu ſein;“ zum erſten Mal fremd in den Räumen, die ihrer Kindheit Spiele geſehn, und Zeuge geweſen waren ihrer keimenden Hoffnungen und Träume.
Der erſte ſchwere Schritt zu einem neuen Leben und Wir⸗ ken war aber damit geſchehn; freilich auch zu gleicher Zeit die Brücke abgebrochen, die noch zurück hätte führen können in das Vaterland. Das Band war damit zerriſſen, das ſie noch an dieſes knüpfte, und wunderbarer Weiſe hatte ſich jetzt, wie ſie ſich geſtern noch faſt Alle gefürchtet vor dem Gedanken die lieben theueren Räume zu verlaſſen, ein fremdes unheimliches Gefühl zwiſchen ſie und das Haus geworfen, und ſie erſehn⸗ ten den Augenblick wo ſie hinaus konnten, fort, nur fort von hier— aus den Erinnerungen fort. Und doch ſprachen ſie das nicht aus gegen einander; Jedes hielt ſich nur allein für ſo thöricht und kindiſch, mit den quälenden Gedanken; keines wußte daß das Gefühl in ihrer Aller inneres Leben verwoben ſei, und in des Herzens feinſten Faſern Wurzel ſchlug.
Die Stimmung Aller, ſo ſehr ſie ſich auch hüteten dem was ſie dachten Worte zu geben, war denn auch an dem gan⸗ zen Morgen ſchon eine ſtille, gedrückte geweſen, und Kellmann's Erſcheinen befreite Alle wie von einer Laſt. Unten auf der Treppe wurde der aber ſchon laut.
„Na, iſt das ein Vergnügen zu ſo einer Auswanderungs⸗ familie in's Haus zu kommen,“ rief er, als er ſich mit zuſam⸗ mengehaltenen Schößen zwiſchen einer Reihe Kiſtendeckel hin⸗
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