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leidenſchaftlichen Ausdruck. Morgen um Mittag in der Schlucht! ſtieß er gewaltſam hervor. Wer übrig bleibt, mag den Schatz, den letzten, behalten.—
Der Vicomte warf noch einen Feuerblick auf den Knaben, als wollte er ſein Bild darin aufgreifen für lange, dann verließ er raſch Zimmer und Haus.
Nachdem der Spanier verſchwunden, that der Frei⸗ herr einige tiefe Athemzüge, als müſſe er die ſtockende Lebensmaſchine neu anregen, und umarmte dann das ſchlanke Jünkerchen mehre Male mit einer Inbrunſt, wie dieſer niemals an ihm erfahren hatte.
Warum durfte der alte, grobe Mann ſo unartig mit Dir reden, Großvater? fragte der Knabe neugierig. Gehört er auch zu denen, welche ſagen, Du ſeieſt ihnen ſchuldig?— Der Tom ſollte die Hausthüre ſchließen und Keinen dieſer häßlichen Menſchen, die uns Alles genommen, zu Dir einlaſſen.—
Ja, Antonio, ja! Ich bin ihm ſchuldig! antwortete der Baron aus hohler Bruſt. Antonio, höre ſcharf auf mein Wort, ſetzte er lebhafter hinzu. Der Mann, wel⸗ cher eben da war, iſt ein reicher Mann und von vor⸗ nehmer Geburt. Auch meinte er es nicht übel mit Dir. Er will Dich mit ſich nehmen in das ſchöne Land, was Du aus den Büchern kennſt, wo es keinen Winter gibt, wo die ſüße Orange in den Gärten wächſet, wo goldene Zitronen in jedem Waldgebüſche hangen. Er wird Dir Kleider geben, wie ſie Prinzen tragen, wird Dir einen Degen ſchenken mit ſilbernem Griffe und buntem Ban⸗ delier; ein ſchönes Pferd, einen andaluſiſchen Goldfuchs wird er Dir halten, ja mit einem ganzen Poſtzuge wirſt
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