Teil eines Werkes 
5 (1843)
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Feinde wollen wir den Schatz entziehen, und machens dem verhaßten Freunde bequem, ihn zuſammengetragen zu finden, um raſch ſeine armſeligen Feldwagen damit beladen zu können. Wer hat die Pforte der Kirche die⸗ ſen Fremden geöffnet?

Das Kommandowort, Durchlauchtigſter! antwortete der Ritter, die Achſeln zuckend. Der große Hauptſchlüſ⸗ ſel des Krieges! Der Feldherr iſt im Thurme und be⸗ achtet den Andrang der Feinde.

O daß ihn droben eine Kugel fände gleich dem Sa⸗ lisbury vor Orleans! ſprach der Herzog in ſich, ver⸗ biſſenen Grolls. Bin ich noch Herr in meiner Stadt, ſeitdem Er einzog an ſeiner Küraſſiere Spitze? Der zwanzigjährige bartloſe Mann iſt Herzog geworden, und wir müſſen herabſteigen vom ſchwererrungenen Throne, und dieſem das Diadem auf die blutige Säbelſpitze hän⸗ gen. Vaſaldo, Alles hab' ich getragen, den Haß des Onkels einſt, den Neid auf des Vetters Glück, der Eifer⸗ ſucht langſames Natternſaugen, die kalte Hölle einer froſtigen Ehe, doch alles dieſes ertrug ich leichter, als den dröhnenden Schritt des Befehlshabers auf dem Eſt⸗ rich der eigenen Burg, der daran mahnet, daß er auch uns treten und über unſern zermalmten Scheitel hinweg⸗ ſchreiten könne, wenn es ihm gefiele, oder der Augenblick geböte. Vaſaldo! der Gedanke iſt ein blauſauer Gift, welches auch das Rhinoceros und alle Rieſen der Na⸗ tur umwirft.

Das Schickſal iſt launig und wechſelt gern! ſprach der Ritter. Das iſt uns heute Gram und morgen Troſt.

Schaaler Gemeinſpruch für den jetzigen Moment! ſiel der Herzog ein. Dieſe Nordländer mit den Kraftgliedern