Teil eines Werkes 
4 (1843)
Entstehung
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die Haare ſchlicht und naß um die Schläfe flatterten, ſein Anzug hing zerfetzt, ſeine Linke blutete ſtark und in der Rechten hielt er eine Piſtole.

Das Spiel iſt verloren, kreiſchte ſeine heiſere Stimme dem Fürſten zu, der bleich und ſtarr wie ein Steinbild ihn muſterte. Die Schurken haben nicht Stich gehalten, Nikolaus führte ſelbſt die Grenadiere von Pawlovs ge⸗ gen das Regiment Moskau, und Euer lieber Major hieb zuerſt an der Spitze der Garde auf uns ein. Aber am Boden liegt Gouverneur Miloradowitſch von mei⸗ ner Kugel, und hätte der Schnee die Zündpfanne nicht naß gemacht, blutete auch der verwünſchte Solikow ne⸗ ben ihm. Seht Euch vor, Papa; mein Plan iſt fertig. Adio, mein Bräutchen, auf gute Höllenfahrt!— So ſtürzte der Wilde zurück über die Schwelle, und draußen auf dem Vorplatze knallte der Piſtolenſchuß, mit dem der Frevler ſein Gehirn zerſchmetterte.

Halb ſinnlos fiel Kathinka dem Vater in die Arme, der ſie feſt wie in einer tödtenden Verzweiflung um⸗ ſchlang, und dabei wortlos in die Sternlichter des gro⸗ ßen Kronleuchters ſtarrte. Athemlos keuchte jetzt der alte Stenko heran, ein ungeſiegelter Brief war in ſeinen Händen, den er, nach Luft ſchnaufend, darreichte. Herr! ſtotterte er, nehmt ſchnell! Das iſt für Euch! Die Rei⸗ ter hauen das Volk in Stücken. Der Major ſah mich, als ich aus dem Gedränge floh, ſein Roß holte mich ein, er trieb mich fort nach ſeiner Wohnung, gab mir das da, und warf ſich wieder auf ſeinen Gaul.—

Von ihm? fuhr der Fürſt Ighor auf aus ſeiner Er⸗ ſtarrung. Von Solikow, von dem Verräther will ich nichts berühren, nichts leſen.—

Mit Haſt entriß Kathinka das Blatt den Händen des

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