Teil eines Werkes 
3 (1843)
Entstehung
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wiederum plötzlich verſöhnte Damenwelt ſollte nach Aze⸗ liens eigenſinnigem Wunſche das hohe Feſt ohne Prunk und Gelag ländlich und ſtill in ihrem Thale begangen werden.

Ein wüſtes Gelärm in der Nähe ſtörte und unter⸗ brach gerade hier den Erzähler, nach Art der verſchmitz⸗ ten Buchhändler, die mitten in höchſter Spannung den erſten Theil eines Werkes zu ſchließen pflegen. Die un⸗ gewohnte Erſcheinung zog auch uns aus unſerer Laube und durchſchritt unſre Neubegier. Der Unfug ging von einem Tiſche aus, an dem ſich nicht weit von uns ein zahlreicher Kreis von Badegäſten verſammelt hatte. Ein heftiger Wortwechſel, aus dem ſogar fremdländiſche Fluch⸗ worte hervorſprühten, hatte einen allgemeinen Aufſtand bewirkt, und man ſah die Häupter der Saiſon, die ehr⸗ würdigen Grauen, mit Geſtikulation und Wort ſich ein⸗ drängen und Frieden gebieten. Die erſte Geſtalt, die ſich aus dem Knäuel löſete, ſchritt gerade auf uns zu. Es war ein kräftiger Mann, uns Allen fremd, der Torſo eines Herkules, ein Schlachtgeſicht voll friſchrother Nar⸗ ben und vom braunen Buſchbart wild umkränzt, dazu ein rüſtiger Invalide, denn ſein rechter Aermel hing leer aufgeknüpft an dem beſchnürten, fremdartig geſchnittenen Oberrocke, und eine hochrothe Palikarenmütze ſaß ver⸗ wegen auf rabenſchwarzen Locken. Mit Mienen des Un⸗ willens und feſten trotzigen Schritten ging er an uns vorüber dem Logierhauſe zu. Ihm folgte wattſchelnden Ganges ſogleich der wohlbehägliche rundbäuchige Onkel unſeres Eugens, mühete ſich, doch vergebens, nachzukom⸗ men, und hielt athemſchöpfend bei uns an. Unerhört, ſo lange im Achenfall die erſte Badewanne geſcheuert