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für uns von jetzt an, Eugen wurde unſer Guide, unſer Finanzminiſter, unſer geheimer Rath. Heimiſch im Ge⸗ ſellſchaftskreiſe vom Converſationsplatze bis in das Com⸗ munbad voll ſcherzender weißbehemdeter Prieſter- und Elfengeſtalten, bald auch heimlich vom Paraplui und der Gloriette, bis in das große grüne Naßfeld mit ſeinem zauberhaften Schleierfall und ſeinem dämoniſch gräßlichen Keſſelfall und zum Ankogl, dem Kaiſer der Gaſteiner Tauern, hinauf, lebten wir uns ſo behaglich in dieſes uns durch ſeine ſtrenge Regel und ſittige Bürgerwirth⸗ ſchaft neue Badeleben hinein, daß wir bald Weiter⸗ marſch, Reiſeplan und Abſchied völlig vergeſſen hatten. Ueberdies wurde ja jede unbeſchäftigte Stunde durch die ausgetauſchten und im Wechſelgeſpräch neu gefärbten Erinnerungen aus der ſchönſten Zeit, die dem Menſchen hienieden geſchenkt wird, aus der Zeit der Freiheit, Sorgloſigkeit und der trügeriſch ſchimmernden Hoffnun⸗ gen verſchönert.—
Das Wetter war klar und ſonnig geworden und eines Nachmittags ſaßen Eugen und ich, getrennt von der übrigen Geſellſchaft, unter den Schattenbäumen der ſchö⸗ nen Anlagen an welche die Kunſt nur vorſichtig und ſchonend die Hand gelegt, die Natur nur bequem ge⸗ macht, ihr aber nicht ſchroff entgegengewirkt, wie ſie überall zu Werk gehen ſollte. Aus dem Spiegelzimmer tönten ächt Salzburgiſche Nationallieder der Dienerſchaft zu uns herüber, doch durch die Ferne ſammt dem ſie unterbrechenden Scherzgelächter gedämpft, ſtörten ſie nicht. Wir malten Pläne für unſere Zukunft aus und tauſchten Rathſchläge darüber ein, da trat raſch und mit erhitzten Wangen Adelbert zu uns, und nahm mit Haſt den leeren Platz. Er hatte, ſo wie oft, ſeit früh ſchon einſiedleriſche
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