Teil eines Werkes 
3 (1843)
Entstehung
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des Pan, über deren am Knochenfraße ſichtlich leidende Schenkel ſein Sarkasmus ſich ohne Zartgefühl in Gegen⸗ wart der Damen ergoß, und demonſtrirte, wie der Hauptwaſſerbehälter des ganzen Kunſtwerks ſich im Thurme ob ihnen befände, prophezeihete, wo zuerſt aus den Tritonshörnen und Muſcheln ſich die Springſtrahlen zeigen würden, und machte ſeine Gäſte voraus aufmerk⸗ ſam auf das wunderſame Orgelſpiel, das wie ein Nixen⸗ geſang unſichtbar ſich hören laſſen werde, und ſeinen Urſprung nur dem todten Waſſer verdanke. Andächtig hörte der Demonſtration des vornehmen Ordensherrn ein Kreis geputzter Landdirnen zu, und bald ſchloß ſich auch hier ein ehrſamer Bürgersmann, dort ein Paar hohnlächelnder Studenten dem Zirkel an, und ein Ge⸗ ſpann ſabbathsmäßig geſchmückter Meſchores ſperrte die Mäuler auf, dem Profeſſor von ferne horchend, da der Reſpekt ihnen die zu große Annäherung verbot. Die Prophezeihung des feuernaſigen Demonſtrators beſtätigte ſich; der Brunnenmeiſter ſah nach der Uhr und drehete ſeine geheimen Schlüſſel, und ſiehe, die todte Grotte wurde lebenvoll; zwei ſchöne und reichſprudelnde Kryſtall⸗ quellen öffneten ſich zu den Füßen des Waldgottes, und zugleich erklang die geheime Muſica in wunderſamen Tönen, wie ſie keines der hundertfältigen Inſtrumente hervorbringt, welche Menſchenkunſt erfand, und trium⸗ phirend ſtand unſer Präfekturrath, und ſchaute auf die Geſichter ſeiner Umgebung, die mit den Farben der Ver⸗ wunderung und ſtiller Ueberraſchung bemalt waren. Armer, glückſeliger Hageſtolz, Dein böſer Dämon ſchwirrte über Dir mit den grauen Fledermausflügeln, und Du Bedächtiger hörteſt in Deiner ſelbſtgefälligen Geſchwätzigkeit nicht das Rauſchen der Unglücksfittiche!