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Der Graf empfahl ſich, und der Präfekturrath ſetzte ſich gleichfalls in Bewegung, doch mit aller Langſamkeit, welche ſeiner Stimmung zuſagte, und ärgerlicher als zuvor bei jedem Schritte, den er auf die Gefahr ge⸗ quetſcht oder gerädert zu werden über die Heerſtraße hin thun mußte, obgleich die Fußgänger ſeiner Kleidung und ſeinem Ordenskreuze jede Ehre erzeigten, und ſo viel als möglich ihm durchhalfen.
Sitzen geblieben! rief er mürriſch und hart zu dem Wagen hinauf, von welchem ihm Liebesblicke entgegen glänzten und Liebesworte in dreifacher Melodie entgegen tönten. Ich befinde mich bequemer allein, und kutſchire gebührend voran. Daniel, hübſch vorſichtig gefahren, mitten im Wege geblieben, fremde Räder reſpektirt, die Abſchüſſe vermieden im Holz, von den Eckſteinen auf der Schlangenſtraße oben weit abgebogen; damit kein Unglück geſchieht.—
Hm! murrte der Kutſcher. So was muß der Herr Rath einen ungewaſchenen und unbärtigen Poſtillon hören laſſen, aber keinen grauköpfigen Kutſcher damit vor aller Welt blamiren! Iſt ja nicht das erſte Mal, daß wir hinauf machen, und die Braunen haben ihre zwölf Jahre faſt doppelt.—
Nur ſtill, alter Brummer, fiel der Rath begütigend ein, indem er ſich mit Beſchwerden in ſein Schneckenhaus heben ließ; Du bleibſt ein Grobian dein Lebenlang, und könnteſt vor der ganzen Reſidenz deinen gütigen Herrn proſtituiren.
2.
Wer einmal einen ſolchen Feſttag auf der Wilhelms⸗ pöhe, die leider in der Zeit dieſer Erzählung einen für


