Teil eines Werkes 
3 (1843)
Entstehung
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J.

Fluge, daß das Gedräng der geſchmückten Wanderer kaum Zeit hat, rechts und links in die Feldflur zu ſpringen, um der Räderung zu entgehen?

Das iſt General Fingato's Phaeton, verſetzte der Kapitän, und bei dem Sonnengott! der Grand⸗Ecuyer macht ſeinem Poſten Ehre. Aber wer iſt die ſchlanke Dame neben ihm, welche die großen Rollaugen ſo bren⸗ nend und ſiegesgewiß herumwirft, und den Marmornacken ſo ſtolz hinten überbeugt, als hätte die Majeſtät ſelbſt ſchon ihr Füßchen geküßt?

Das iſt der Beleg Numero Eins zu meiner Relation, ſagte der Rath kalt und mit hämiſch aufgeworfenem Munde. Bemerken Sie gefälligſt die Mannsperſon, welche auf dem Goldfuchſe hintendrein trabt; man ſollte ſie für den demüthigen Reitknecht halten. Dieſer ſtatt⸗ liche Mann in den beſten Jahren mit dem braunen Lockenkopfe und dem Apollowuchs iſt der Herr von Heißen⸗ ſtamm. Seine Güter liegen nachbarlich an den meinigen, und da ich die Prinzen als Gouverneur auf die Univer⸗ ſität zu führen die Ehre hatte, war auch er mein fleißiger Schüler und gutherziger Zögling. Armer Fritz, wie biſt Du bleich geworden, und wie hat die Omphale dem Alciden das Löwenfell abgeſchwatzt! Die Dame neben dem General iſt die Frau Ludovica von Heißenſtamm. Eine Ehe aus purer Inclination, und die Dame im franzöſiſchen Phaeton! Nun der erfahrene Herr Graf Adolphus von Halm wird das Facit dieſes Exempels ohne Euclid oder⸗Rechentabelle zu finden wiſſen.

Der Herr iſt mir nicht unbekannt, antwortete der Grenadier. Bei dem letzten Herbſtmanöver, welches das Schloß Heißenſtamm berührte, wurde auch ich vom Baron zu einer herrlichen Jagd geladen. General