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der Dampf aus des Schiffers Tabackspfeife ſtieg in leichten Ringeln gerade in die Höhe.
Euer Gnaden können mir vertrauen, ſagte er derber, feſter Stimme. Wir lieben den Verdienſt und das Geld, aber wir ſind ehrlich im Handel. Wer uns kauft, wird nie betrogen, den Ruf haben unſere Aelter⸗ väter auf die Enkel vererbt. Mein Bruder iſt zwar ein Schenkwirth, und Seinesgleichen ſind, was die Kreide betrifft, eben nicht im beſten Geruch, aber ehrlich hält er, was er zugeſagt. Sie haben nichts zu fürchten. Wagen und Pferd wird er Ihnen bezahlen, die übrige Bagage ſchaffe ich Abends hinüber, ſo wahr mir die Orangeflagge lieber iſt als der dreifarbige Wimpel.—
Ich muß von hier und wehrien alle Meerungeheuer mir den Eingang in ihr Reich, entgegnete der Fremde. Ich vertraue Euch und ſchenke gern meine Equipage für die Hülfe Euch und dem Herrn Jocondus. Aber wo iſt das Schiff, von dem Ihr ſpracht? Ich ſchaue nichts wie Himmel und Meer.—
Glaub's wohl! Dazu gehören geübte Augen, lachte der Schiffer. Heftet nur den Blick dorthin, wo die Möve eben jetzt hin und herſchießt und ſich Fiſche fängt. Etwas rechts ragt's hinauf wie dünne Kiele vom ſchwarzen Rabenfittich. Es iſt ein Seidenhändler und er lavirt ſchon dort ſeit geſtern Abend. Wenn der Kaiſer ſeinen Douanen unſere Augen ſtatt Brillen einſetzen könnte, müßten wir noch armſeligere Bettler werden. Aber ſo ſchütteln wir dennoch manchen Apfel vom verdorrten Baume, und dieſe Mitternacht tauſcht unſer kühnes Scha⸗ luppchen Euch aus gegen einige Ballen, die uns vielleicht für den Winter ſorgenlos machen. Ihr müßt nur die rechte Stunde nicht verfehlen.


