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hinein. Einer der Inſulaner hat ſeine Frau bei ſich, ein hübſches, bleiches Weibchen, die faſt ein Monat lang todtkrank lag. Meine Sempronia war mehrmals dort, und rühmte den Mann, der ſich arg gegrämt um das Weiblein, das ihre Treue zu ihm, und daß ſie ihn in der Kriegsnoth nicht verließ, ſo arg zu büßen gehabt. Wie das arme Frauchen davon gekommen und daß das wilde Gebraus über und unter ihr ſie nicht in die kalte Erde gebracht, iſt ein Wunder Gottes.—
Hat's denn eine Schlacht in der Nähe gegeben? fragte der Fremde weiter. Die Zeitung ſagte nirgend davon.—
Das eben nicht; antwortete der Wirth. Aber die kecken Inſulaner verſuchen jederzeit unſern Küſten Uebels zu thun, und da mögen die Rothröcke ſich wohl zu weit gewagt haben, und ſind in die Mausfalle gerathen. Ja, ja, die Küſtenſperre iſt gewaltiglich, und die franzöſiſchen Soldaten ſind flink wie die Waſſerhunde.—
So gibt es wohl von hier keine Gelegenheit nach England hinüber zu kommen? fragte der Gaſt weiter, mit langſamer, faſt ſcheuer Ausſprache und dem Wirth ſtreng in die Augen blickend. Herr Jocondus zog ein ſchlau Geſicht und in ſeine kugelichte Geſtalt kam eine beſondere Lebhaftigkeit.
Hab's gleich gewittert, fiel er ein. Der Herr kamen von Nord, dahin reichte die Adlerskralle noch nicht. Sprache und Geſicht ſagte mir's zur Stelle, daß der Herr nichts mit dem Welttyrannen zu ſchaffen hat. Ja, nach England zu kommen, iſt ſchwer, ſelten gelingts. Doch glaub's der Herr nur, wir Holländer ſehen lieber brittiſche Wimpel in unſern Häfen, als dieſe Raubvögel, die Handel und Wandel ſcheuchen, wo ſie hinkommen.
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