Teil eines Werkes 
1 (1843)
Entstehung
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ſeinen übertriebenen, bebenden Gaul parirte. Petershof ruft euch. Setzt die Reiter in Karriere, die Jäger in Sturmlauf, denn es thut Noth, ſollen die Brüder nicht alle verbluten auf deutſcher Erde.

Aber was gab's denn? fragte heftig der Rittmeiſter Streithelm, ſchon im Sattel ſitzend, und die breite Klinge entblößend. Woher dieſer Feind in der Still⸗ ſtandszeit? Horn trocknete ſich den Schweiß vom Geſicht, geröthet ſein Auge zum Walde gekehrt, wo immer noch die Büchſen donnerten, antwortete er mit flinker Zunge und Ungeduld im Geſicht: Fragt nicht lang! Schändlicher Verrath iſt auf uns eingebrochen. Schon ſeit dem Morgen ſchlagen wir uns mit dem Normann herum. Am Kitzener Holz, durch das wir friedlich zogen, um zu euch zu ſtoßen, ging der Tanz an; eine ganze Fahne und die zweite Schwader liegen dort den Raben zum Raube. Deutſche von Deutſchen geſchlachtet als Blutopfer ihres fremden Götzen. Der herrliche Körner wird vermißt, der eichenſtarke Frieſe und der Riedl. Petersdorf und Ennewoſer ſchlugen ſich durch, oder vielmehr heran, denn jeder Schritt blieb Kampf; vor uns trieben wir die Huſaren, hinter uns hetzten uns die Reiter. Schon hatten wir Luft, da fanden wir dort am Strom neue Schaaren, die eben über das Waſſer ſetzten, wahrſcheinlich um euch mit der ſinkenden Sonne daſſelbe Schickſal zu bereiten, das uns umgarnt hielt. Die Brüder ſind todtmatt, die Jäger verſchoſſen. Petersdorf hat dennoch das neue Gefecht angenommen. Lieber Tod in Ehre, rief er und ſchwang den Sarras um ſein Haupt, als Knechtſchaft der Schänd⸗ lichen! und Alle riefen nach. Der von Damm hat ſich glücklich durchgehauen, und ruft die ſchleſiſche Land⸗