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„Das nicht gerade. Aber die Weiber ſuchen ſich gerne eine Gewalt zu verſchaffen, gerade wie die Pferde ihre Herren zu meiſtern befliſſen ſind. Du weißt noch, Fanny? Das ſchönſte Thier das ich je beſeſſen habe; und doch wollte ſie oft ihrem eigenen Kopf folgen. Arme Fanny! Ich werde nie wieder ein Geſchöpf ſo lieb haben wie ſie.“
Ich muß ſagen, das iſt eine ſehr unartige Sprache von einem Mann der noch keine zwei Monate verheirathet iſt,“ bemerkte der Marquis. „Gewiß iſt Dir ſchon zu Ohren gekommen, was Strathern für ein Glück gemacht hat? Und es kam gerade zu rechter Zeit. Er war in große Ver⸗ legenheit gerathen, hatte ſich verbaut, Wechſel an⸗ genommen, Tauſende an den dummen Eſel von Olliphant weggegeben, kurzum er war fertig. Da ertrinkt zum Glück für ihn Lord Argentyn und ſeine drei Söhne bei einem Sturm in der Nähe der Inſel Wight, wie ſie eben von ihrer Yacht an's Ufer zurückkehren wollten. Und ſo gelangt der Naſeweis, der Strathern zu einem bedeutenden Vermögen.“
„Ich habe immer geglaubt, Strathern wäre ſo reich wie ein Iude und es freut mich teufelmäßig, daß er ſo gut davon gekommen iſt, denn er iſt ein ausgezeichneter Kerl. Der arme Olliphant iſt alſo zu Grunde gerichtet? Durch's Spiel wahr⸗ ſcheinlich?“
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