Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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Lord Franz legte denſelben wieder in ſeine Brief⸗ taſche mit den Worten:Ich danke Dir tauſend⸗ mal, werther Freund. Jetzt muß ich gleich fort, will aber bald wieder mit Dir zuſammenkommen. Wo ſpeiſeſt Du? Was meinſt Du, wenn wir aus⸗ machten uns ſpäter bei Tiſch zu treffen wenn es Dir recht iſt?

Heute nicht, denn ich habe Geſchäfte, die mich bis ſpät in Anſpruch nehmen.

Geh' mir mit Geſchäften! Behandle ſie wie ich, mit fürſtlicher Verachtung!

Das wäre thöricht, meinte Strathern ernſt⸗ haft und der Gedanke fuhr ihm durch den Kopf, daß der Wechſel, deſſen Unterzeichnung ſein Freund eben begehrt, die Folge von deſſen Verfahren wäre. Es lag eine Sorgloſigkeit und ein Leichtſinn im Betragen des Lord Franz Musgrove, die ſeinem alten Schulkameraden gar nicht gefielen, die ihm auffallend und durchaus ungeeignet erſchienen bei einer Veranlaſſung wie die gegenwärtige, welche für einen zartfühlenden Mann immer etwas Drückendes und Unangenehmes in ſich trägt. Vielleicht prägten ſich Spuren von dem was in ſeiner Seele vorging, auch in ſeinem Geſicht ab, denn Lord Franz rief bei einem Blicke auf ihn:Lieber Strathern, Du ſiehſt wahrhaftig ſo ernſthaft aus wie ein Gerichts⸗ mann, der eben über einen unglücklichen Miſſethä⸗