Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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meine er ſollte in dieſem Fall angenommen werden ſo thun Sie es nicht. Wäre ich zuvor um Rath gefragt worden, ſo hätte es ihm nicht frei geſtanden ſo zu verfahren wie er gethan hat. Wenn Sie aber wirklich geſonnen ſind den Menſchen zu zah⸗ len, ſo wäre es zweckmäßiger, ſich durch eine An⸗ leihe ſo viel zu verſchaffen als nöthig iſt um ſei⸗ nem Begehren zu entſprechen.

Wie groß auch Strathern's Widerwille vor allem Borgen war, ſo willigte er doch für dies⸗ mal ein ſich von Herrn Papworth leiten zu laſſen, und als der Letztere ſich dafür verbürgt, daß die Anleihe in ganz kurzer Zeit zu Stande gebracht ſein würde, verließ der Client das Geſchäftszimmer des Advokaten in einer nichts weniger als heitern Gemüthsſtimmung. Bei der Rückkunft in ſeinen Gaſthof fand er ein Schreiben von Lord Franz Mus⸗ grove, einem alten Univerſitätsfreund, den er ſeit mehreren Jahren nicht geſehen. Derſelbe bat darin um ein Darlehen von ſechstauſend Pfund auf ein paar Monate oder wenn ihm dies nicht gelegen wäre, ſo ſollte ſich Strathern gemeinſchaftlich mit ihm für Aufnahme dieſer Summe verbürgen. Stra⸗ thern erinnerte ſich des Briefſtellers als eines anſtändigen, männlichen, offenen und edelmüthigen Jünglings, der bei jeder Gelegenheit bereit gewe⸗ ſen, ſeinen Kameraden zu helfen und ſich ihnen allen durch unzählige Liebesdienſte theuer gemacht hatte.