Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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Sie ſind ja ganz in Nachdenken vertieft, Mylord, ſagte Frau Maclaurin.Einen Kreuzer für Ihre Gedanken! Kommen Sie und ſagen Sie mir, an was Sie gedacht haben.

Meine Gedanken waren ſehr angenehm, ſchöne Dame, denn ſie beſchäftigten ſich mit Ihnen. Ich überlegte, wie nothwendig es wäre, daß Sie ſo bald als möglich nach Neapel abreiſen, und ich hoffe, Sie werden ſich bereit halten, übermorgen Rom zu verlaſſen.

Nun, wenn Sie darauf beſtehen, aber ich fürchte mich ſo ſehr davor hier machte die Lady einen unbeholfenen Verſuch, die röle einer verſchämten fiancée zu ſpielen daß ich immer ängſtlicher werde, je näher der Tag für unſere Hochzeit kommt.

Sie müſſen dieſe Scheu bewältigen, wenn ſie Ihnen ſchon ſehr gut anſteht, das muß ich zugeben, bemerkte ihr soi-disant Liebhaber und drückte ihre Hand an ſeine Lippen.Sie vergeſſen, daß Sie ſchon einmal zum Traualtar getreten ſind.

Allerdings, aber man darf es mir kaum übel nehmen, wenn ich es vergeſſe. Das war eine ganz andere Heirath, als die unſrige ſein wird. Der ſelige Herr Maclaurin war wohl ein ſo guter Mann als je einer gelebt hat; aber er war doch zu alt, um ſich zu verlieben, wie Sie. Er nahm mich blos wegen meiner Stimme und Sie wollen mich

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