Teil eines Werkes 
2 (1859) Armand
Entstehung
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Hölle! brüllte er ſchäumend; Weib, ich könnte Dich

brandmarken vom Scheitel bis zur Zehe, Dich dann Gott zeigen und eine Belohnung für die gute That verlangen!.. Zum Feuer, Weib, das Du verdient haſt!

So riß auch der andere Anker, auf den die Un⸗ glückliche noch gerechnet hatte.

Aber noch einmal ſchoß ein Strahl aus dem Auge des neben dem Feuer knieenden Weibes.

Es war ein Strahl der Entſchloſſenheit; ſein wilder Glanz ſchien dem Tode zu trotzen.

— Sie zittern nicht! ſagte die Marquiſe mit einer

Ruhe, welche jedem Andern nur nicht dem weißen Bären hätte imponiren können.... Aber ich, ich zittere!... Fühlen Sie nicht, wie ich zittere?

Simon betrachtete die Marquiſe mit neuer Ver— wunderung, denn er konnte nicht das leiſeſte Zittern an ihr bemerken.

— Dieſe meine letzte Bitte werden Sie nicht ver⸗ ſagen, fuhr die Marquiſe fort. Laſſen Sie mich das gefüllte Glas dort leeren, denn ich bedarf deſſelben. .. Laſſen Sie mich trinken und ich werde ruhiger ſein als Sie, grauſamer Menſch!... Ich beſchwöre Sie bei dem Namen, welchen Sie ſoeben nannten!... Ich beſchwöre Sie bei dem Andenken an... an... Madelone!

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