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und leerte den Inhalt mit einer Eile, welche den Neid einer Lorette erweckt haben würde.
— Biscuit! befahl die Marquiſe.
Deniſe eilte hinaus.
— Die arme Deniſe! ſagte die Marquiſe für ſich. Sie leidet noch von ihrer Paſſion für jenen elenden, undankbaren Abenteurer!... Ich war längſt darauf gefaßt, daß ſie einen verzweifelten Schritt thun werde
es ſollte mich nicht wundern, wenn ſie eines
ſchönen Tages... Sie wäre, bei Gott, nicht das erſte Opfer einer unglücklichen Liebe!... Die arme,
arme Deniſe! Wenn ihr etwas zuſtieße, wer würde in dieſen ſturmbewegten Zeiten nach einer armen Kammerjungfer fragen!
Während dieſes Monologes füllte ſie das Glas.
Die Perlen hüpften und tanzten von Neuem, am lebendigſten jedoch waren diejenigen, welche vom Boden zur Oberfläche herauf tauchten, denn ſie hatten es ſo eilig, ſich mit ihren Schweſtern zu vereinigen.
Die Marquiſe nahm nun den kleinen Gegenſtand hervor, den ſie im Buſen verſteckt hatte.
Es war eine kleine grüne Flaſche mit einem Glasſtöpſel.
Aber nur einige Tropfen ließ ſie von ihrem Inhalt in das Champagnerglas fallen.
Armand. II. 6


