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die Ordre, daß man heute Niemanden zu mir laſſe ... Champagner mit Eis, Deniſe!
Die Kammerjungfer trat hinaus.
Gleich darauf erhob ſich die Marquiſe. Sie eilte zu einem kleinen mit Perlmutter⸗Roſetten ausgelegten Bureau, öffnete eine Lade und nahm etwas aus der⸗ ſelben, das ſie in ihrem Buſen verſteckte.
Hierauf warf ſie ſich wieder auf den Divan zurück und lehnte die Stirn in ihre ſchönen Hände.
Deniſe kehrte nach kurzer Zeit wieder; ſie trug eine ſilberne Platte, auf welcher neben einem großen Kryſtallglaſe eine ſilberne Terrine mit Eis und in dieſem Eiſe eine Flaſche mit Champagner ſtand.
— Befehlen Madame, daß ich ſervire? fragte Deniſe.
— Ja!
Deniſe erfaßte die Flaſche an dem ſilbernen Henkel. Der Kork, von der Hand der beſorgten Kammer⸗ jungfer gehemmt, flog nicht zur Decke auf, denn dies gilt bekanntlich in vornéhmen Kreiſen nicht für gentil.
Die edlen Perlen der Trauben, glücklich, ihre Freiheit wieder gewonnen zu haben, ſtrömten in das Kryſtallglas hinab wie frohe, ausgelaſſene Kinder.
Die Marquiſe führte den Kryſtall an ihre Lippen


