Teil eines Werkes 
2 (1859) Armand
Entstehung
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Debardeur(die Franzöſin erſcheint zum DTanz auf der Maskerade nur als Debardeur, nämlich in weitem ſeidenen Pantalon, mit einem Jäckchen oder auch in feinem Hemde, und einem Käppchen oder Barett auf dem Kopf) auf die Boulevards hinaus, tanzt durch die Straßen bis nach ihrem Stübchen fünf oder ſechs Treppen hoch, tanzt ſogar in ihren Träumen und geht tanzend noch am andern Morgen an die Arbeit.

Der Debardeur iſt die Heldin der Maskerade; ihre Kleidung beſteht, wie geſagt, nur aus Schuhen und Strümpfen, dem Pantalon und dem Hemde und bei ihrer ewigen Beweglichkeit geſchieht es wohl zuweilen, daß das letztere ein wenig außer Facon geräth. Das Pantalon iſt nicht ſo lang, daß es das ſchöne Bein ganz bedeckte und geht auch nicht höher als zur Hüfte; der Debardeur will ſich nicht die Schwindſucht an den Hals tanzen und deshalb läßt er das Schnürleib zu Hauſe; er will leicht, graziös und ungenirt ſein und dazu braucht er keine Planchette. Deshalb giebt auch der Debardeur ſeinem Cavalier nichts nach; er tobt und jubelt wie dieſer, er raucht und trinkt wie dieſer der Debardeur iſt die Seele des Balls.

Beobachten wir auf der Maskerade der großen Oper zwei Perſonen, welche eben in den großen Saal an die Treppe treten, welche in dieſen hinab führt.